Kategorie Archive: Politik

Rentenpläne der GroKo und Kosten der Flüchtlingspolitik

Sie werden sich wundern, was diese beiden Kostenpläne miteinander zu tun haben. Auf den ersten Blick – recht wenig. Wenn man sich jedoch anhört, welche Reaktionen jede Art von Änderungen der Rentenpläne zugunsten der älteren Mitbürger hervorruft, dann darf man sich doch über die relative Ruhe im Land wundern, welche die Kosten der Flüchtlingspolitik von Frau Merkel & Co. verursachen. Denn bekanntlich hat auch der Steuertopf nur eine endliche Größe und kann – trotz boomender Konjunktur – nicht beliebig vergrößert und der Inhalt nur ein Mal ausgegeben, bzw. verteilt werden! Eine wirkliche Reform der Rentenpolitik sucht man so auch vergeblich bei einer neuen Koalition, ob sie nun Jamaika oder GroKo oder gar Kenia heisst. Denn “& Co.” von Frau Merkel ist immer dabei, ob diese nun SPD, GRÜNE, FDP oder auch LINKE heisst. Eine echte Reform im Bereich Pflege und Krankenversicherung wurde aus Kostengründen und selbigen Sachverhalt logischerweise ebenso gestrichen. Der Brexit soll den deutschen Steuerzahler übrigens nochmal mindestens 6 Milliarden kosten (mindestens!). Von den Kosten der Haftungspolitik der EZB ganz zu schweigen! Falls irgendwann ein konjunktureller Abschwung kommt – dann freut euch auf satte Steuer- und Gebührenerhöhungen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! 

Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) hat Zahlen zu den Flüchtlingskosten veröffentlicht, die, wie sie schreibt, “ein deutsches Tabuthema” sind. Leider muss man dieser Feststellung zustimmen, wenn man sich diesbezüglich bei den hiesigen Hofberichterstattungs-Medien umsieht. Von denen es leider viele gibt. Bevor nun ein Shitstorm entsteht, verweisen wir darauf, dass auch wir Menschen in Not sehr gerne  helfen, sind aber der Meinung, dass alles finanzielle Grenzen hat!  Und hier noch ein Link zu den Rentenplänen der GroKo aus der Süddeutschen Zeitung. 

 

 

18. Februar 2018

Lohn- und Rentenerhöhungen klaffen weit auseinander!

Die Politiker (fast) aller Parteien gaukeln uns vor, dass die Rentenerhöhungen an die Netto-Lohnentwicklung gekoppelt sind. Schöne Welt der Illusionen! In “Rente & Co.”, Heft 1-2018, kommt, unter Bezug auf die SPD-nahe Hans-Böckler-Stiftung, die Wahrheit ans Licht: Ausgehend von einem Basiswert von 100 im Jahr 2000 wurde dieses Versprechen knapp bis 2003 eingelöst. Seit dem Jahr 2000 haben sich allerdings die Netto-Löhne vom Basiswert 100 auf 126 erhöht (Steigerung entspricht 26%) und die Renten auf den Wert von 113,9 bis zum Jahr 2014 (dem bisher letzten Jahr der Aufzeichnung). Eine Lücke also von rund 12% in 14 Jahren. Tendenz? Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker – besser aber: Frau Merkel & Co.! N. B.: Im Amt seit 2005. 

1. Januar 2018

Situation der Renten in Deutschland (ARD 13. 9. 2017)

Am 13. November 2017 lief im ERSTEN Fernsehprogramm der ARD um 23:45 Uhr (Anmerkung: “beste Zeit” – wo die meisten Betroffenen schon schlafen!) eine sehr sehenswerte Reportage zur Situation der derzeitigen und künftigen Renten in Deutschland – “Der Rentenreport“.  Ein Vergleich mit Österreich und den Pensionen deutscher Beamter ist beinhaltet. Unbedingt ansehen! Namentlich auch jüngere Menschen, deren Rente noch etwas entfernt ist. Hier der Link ausgedruckt: http://mediathek.daserste.de/Reportage-Dokumentation/Der-Rentenreport/Video?bcastId=799280&documentId=47544746  

Die Sendung ist verfügbar bis 13. 11. 2018, dann wird sie vom Netz genommen. 

Anmerkung: Jährliche Ausgaben der Bundesrepublik Deutschland für das Ausland und Nicht-Deutsche Staatsbürger (2017):

  • Entwicklungshilfe: 8,5 Milliarden Euro (dazu  und zu Fluchtursachenbekämpfung “Die Welt” am 18.11.2017 mit einem praxisnahen Kommentar von einem Ex-Entwicklungshelfer).
  • EU-Netto-Transfer: 11,5 Milliarden (weitere 5 Milliarden zu erwarten aufgrund BREXIT)
  • Kosten für Flüchtlinge bzw. Zuwanderer: ca. 30 Milliarden Euro (pro Jahr bis auf Weiteres).
  • Griechenlandhilfe der EU über mehrere Jahre: ca. 200 Milliarden Euro (deutscher Anteil: ca. 30% – mit Sicherheit verlorenes Geld!)

Aber kein Geld für die eigenen alten Menschen! Die einzige Idee: “Die sollen länger arbeiten”.

Zitat aus der Sendung: “Das reiche Deutschland hat die niedrigsten Renten für Geringverdiener NACH MEXIKO!”

 

 

15. November 2017

Wohngeld für Rentner und – “Wir schaffen das”

Geringverdiener, darunter auch zahlreiche Rentner, haben Anspruch auf Wohngeld. Von 419.000 Beziehern im Jahr 2015 stieg die Zahl der entsprechenden Haushalte 2016 auf gut 595.000. Ein Anstieg von 42%. Besonders davon betroffen waren Rentnerhaushalte, nämlich 290.000 bei einem durchschnittlichen Einkommen von (lediglich!) 730 Euro im Monat. Die meisten davon sind Single-Haushalte, zwei Drittel davon Frauen. Überprüft wird die Situation nicht jährlich, sondern höchst unregelmäßig. Die letzte Anpassung fand 2016 statt, davor 2009, die nächste ist erst für 2020 geplant – ungeachtet der beinahe astronomischen Mietkostensteigerungen seit einigen Jahren. Wohl dem, der in den eigenen Räumen wohnt. Ist aber nicht Jedem im Laufe seines Arbeitsleben möglich gewesen. Doch: “Wir schaffen das”… Gemeint war aber nicht die Umverteilung zugunsten der Rentner/innen oder der unteren Einkommen in Deutschland!

(Quelle: u. a. SZ vom 16. Oktober 2017).    War die Wahl am 24. September 2017 eine Quittung?

 

 

 

 

18. Oktober 2017

Zu wenig Rente: Ab nach Bulgarien?

4,9 Millionen von insgesamt etwa 24 Millionen Rentnern in Deutschland verfügen über ein Einkommen unterhalb der Armutsgrenze (917 Euro monatlich bei Single); der durchschnittliche Auszahlbetrag liegt bei Männern bei 1.130 Euro und bei Frauen bei 653 Euro monatlich. Was für ein Wunder, dass immer mehr Deutsche sich im Alter ein günstigeres Land suchen MÜSSEN (!). Doch laut Standardsprech unserer Politiker geht es unseren Rentner gut und das Rentensystem in Deutschland muss nicht wesentlich verändert werden (sie meinen sich dabei wohl selbst oder ehemalige Beamte!).

In der ZDF-Sendereihe 37 Grad wurde am Dienstag, 22. August 2017 gezeigt, wie drei Alleinstehende und ein Rentnerpaar in Bulgarien bei Varna, am “Goldstrand” leben, um, wie erzählt wird, “wieder ein menschenwürdiges Leben zu führen”. Die WELT zitiert diesbezüglich in einem ausführlichen Artikel “Wir mussten fortgehen, um keinem zur Last zu fallen”. Offiziell leben bereits mehr als 500 deutsche Rentner in der Gegend (inoffiziell sollen es schon ein paar tausend sein), zahlreiche englische Rentner zieht es aus gleichen Gründen in die Gegend. 

Bulgarien gehört zur EU und Rentner sind somit dort auch krankenversichert – allerdings bei deutlich schlechterem Versorgungsstandard. Die Löhne und Mieten liegen bei einem Bruchteil der deutschen und die Lebenskosten bei weniger als der Hälfte. Ein Haus gibt´s noch ab 20.000 Euro zu kaufen.

Eine Alternative? Klicken Sie bei Interesse bitte auf die Links für mehr Informationen. 

24. August 2017