Kategorie Archive: Gesundheit

Als Rentner in die gesetzliche KV und 90% Regel für die 2. Hälfte des Arbeitslebens

Viele Kinder helfen viel und “Mit Nachwuchs ist es jetzt leichter in die günstige Krankenversicherung der Rentner zu kommen”, schreibt die Süddeutsche Zeitung am 4. Dezember 2017. 

Dabei geht es darum, dass, wer 90% der zweiten Hälfte seines Berufslebens in der gesetzlichen KV war, dort bleiben kann und nur Einkünfte aus der gesetzlichen Rente und aus Betriebsrenten, sowie evtl. aus weiteren Arbeitseinkommen zur Berechnung der Beitragshöhe der gesetzlichen KV herangezogen werden. Einkünfte z. B. aus Mieten und Kapitaleinkünften werden für diesen Personenkreis nicht dazu gerechnet. Dies kann einen erheblichen finanziellen Vorteil bedeuten.

Das ist neu: Seit 1. August 2017 wird nun pro Kind (leiblich, Stief-, Pflege-, Adoptivkind) für JEDEN Elternteil eine Anrechnungszeit von 3 Jahren gut geschrieben – die zur Vervollständigung der genannten 90% beitragen können. Für Details lesen Sie bitte den ganzen Artikel in der SZ. 

Doch mögliche Gefahren lauern: Falls eine Bürgerversicherung kommt – was die SPD fordert – sieht die Welt wieder ganz anders aus!

 

5. Dezember 2017

Prostata-Krebs: Abwarten statt unters Messer

“Männern mit Prostata-Krebs nützt eine Operation nur selten”, schreibt der Arzt und Medizinjournalist Werner Bartens in der SZ vom 20. Juli 2012, und bezieht sich auf eine Veröffentlichung im New England Journal of Medicine. Danach wurden 731 Männer untersucht, die einen auf die Prostata begrenzten Krebs litten. Bei der Hälfte wurde die komplette Vorsteherdrüse entfernt, bei der anderen Hälfte der Krankheitsverlauf ohne Therapie begleitet. Fazit: Nach einer Beobachtungsdauer von bis zu 15 Jahren (!) lies sich kein Vorteil für die operative Therapie feststellen.

Lesen Sie selbst den ganzen Artikel – und, falls Sie jemals zu den Betroffenen gehören – entscheiden Sie selbst (und nicht nur Ihr Arzt), wie Sie sich verhalten wollen (nicht sollen).

Ein paar Tage später, am 25. 7. 2012 ergänzt die SZ diesen Artikel mit einem Beitrag “Unnötige Operationen” und weiteren Zahlen aus einem Krankenhausreport der Barmer GEK. Die Essenz: Statistisch gesehen werden in Deutschland bei 7,8 von 10.000 Männern die Prostata operativ entfernt. In den USA lediglich bei 4,4 Männern von 10.000. Und: 70 % der Operierten hatten 1 Jahr nach der OP immer noch keine Erektion, 16% klagten über unkontrollierten Harnfluss. Die meisten derartigen Eingriffe fanden bei den 69-jährigen statt. Aber lesen Sie bei Interesse auch diesen Artikel.

24. Juli 2012

Schokolade – der Schlankmacher!

Endlich mal eine gute Nachricht: Der Verzehr von Schokolade kann schlank machen!!! Es ist wie mit Rotwein, der bekanntlich ein Enzym enthält, das die Gefäße weitet und damit die tägliche Ration von 100 mg Aspirin ersetzen kann. Was ein Trost in diesen trüben Euro-Zeiten. Falls Sie bisher ihre tägliche ganze oder halbe Tafel Schokolade nur mit großen Gewissensbissen wegen der schlanken Linie genossen haben, sollten Sie unbedingt auf den Link unten klicken – und von nun an zumindest diesbezüglich mit gutem Gewissen die Ration erhöhen. Außerdem hilft Schokolade gegen Depression, wie längst bekannt ist!

Also: “Regelmäßige Schokoladen-Esser sind einer US-Studie zufolge dünner als Abstinenzler” – kann man in der SZ vom 27. 3. 2012 lesen (wissenschaftlich fundiert). Und Rotweintrinker schlanker als Biertrinker…

Viel Spaß bei dieser Lektüre. Und zum Teufel mit denen, die uns jeden Genuss vergraulen wollen!

Übrigens: Bekanntlich schmeckt Schokolade zu Rotwein recht gut (kann auch in Form von mousse-au-chocolat sein). Sehen Sie ab sofort die tägliche Dosis von beiden als medizinische Unterstützung ihres schönen Körpers. Außerdem hilft beides dem Geist – und der Seele ohnehin.

Passionierte Raucher warten jetzt nur noch auf die Nachricht, dass rauchen doch gesund ist. Wait and see. Und rauchen Sie bis dahin (mäßig) weiter.

29. März 2012

Gesundheitsinformationen aus dem Computer

Wer sich mit seiner Krankheit befassen will und zum ärztlichen Rat ergänzende Informationen sucht, findet sie u. a. hier:

Wir wünschen gute Besserung!

4. August 2011

Private Zusatzleistungen in der Arztpraxis steigen – “cash in the täsch”

so kann man in einer neuen Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK nachlesen. Mehr als jedem Vierten (gesetzlich) Versicherten wird demnach eine private Zusatzleistung verkauft, was wiederum den Ärzten ein Zusatzeinkommen von rund 1,5 Milliarden Euro im Jahr beschert. Jede siebte dieser “individuellen Gesundheitsleistungen”, genannt IGeL, wird laut dieses Reports gar ohne Rechnung erstellt. Quasi “cash in the täsch”. Na ja – irgendwie sind sie ja auch Handwerker, unsere Ärzte.

15. Dezember 2010