Doppelbesteuerung von Renten?

Von | 3. August 2016

Verschiedene Medien weisen in diesen Tagen auf eine mögliche Doppelbesteuerung von Renteneinkünften hin. So beispielsweise auch die ARD mit dieser Einleitung: 

„Seit 2005 müssen Ruheständler auf ihre Rente Steuern zahlen. So hat es das Bundesverfassungsgericht beschlossen. Die Vorgabe: Eine Doppelbesteuerung muss vermieden werden. Nun zeigt eine aktuelle Studie: In vielen Fällen werden künftige Rentner trotzdem doppelt zur Kasse gebeten. Viele Experten fordern schon lange das Alterseinkünftegesetz zu ändern. Doch das Bundesfinanzministerium sieht bislang keinen Bedarf.“ Lesen Sie weiter, indem Sie auf den ARD-Link klicken. Oder auch ein Beitrag der Süddeutschen Zeitung vom 1. August 2016 zum selben Thema. 

 Und wenn Sie sich darüber ärgern, starten Sie eine Petition an den Deutschen Bundestag!

Ein Hinweis zu “Doppelbesteuerung von Renten?

  1. Hope

    Schweinerei bei der gesetzlichen Rentenbesteuerung!
    mit Ausreiseantrag die ehem. DDR verlassen. Zu DDR Zeiten zusätzlich über der Höchstverdienstgrenze in die gesetzliche Rentenversicherung per Zusatzrentenvertrag eingezahlt.
    1990 kaum nach Übersiedlung verwitwet im Alter von 34 J mit einem damals noch schulpflichtigem Kind. Jeden Job angenommen, der sich bat um überleben zu können und mein Kind durchzubringen.
    Rentenbeiträge weiterhin entrichtet. 1999 aus gesundheitl. Gründen EU Rentner geworden.
    Nun begann die Doppelversteuerung. 40% der Witwenrente werden schon einmal abgezogen da man ja mit Bezug einer Erwerbsunfähigkeitsrente, in Deutschland zu plötzlichem Reichtum gekommen ist. Aus Kulanz erstattet die Rentenversicherung einen Teilbetrag in Höhe von 13% aus Gründen der Doppelbelastung zur Kranken u. Pflegeversicherung sprich: die Rentenvers. trägt die Hälfte der KV u. Pflegevers. die andere Hälte trägt der Rentner. Es findet jedoch keine Beteiligung an den Zusatzbeiträgen welche die Krankenkassen erheben statt. Nullrunden der BRD aus Vorjahren, werden durch Rentner stets stillschweigend hinzunehmen sein owohl, ein Verfassungsmäßig verbrieftes Recht auf jährliche % tualer Rentenanpassung besteht!
    Nunmehr muss ein Rentner auch noch den Bruttogesamtbetrag seiner ohnehin schon belasteten Rente, voll versteuern obwohl er den Bruttobetrag niemals in Händen halten wird.
    Wo war der Staat, als man sich mit einem schulpflichtigem Kind als alleinerziehend über Wasser halten mußte und nur in einem Zimmer eines Kellerloch für 350DM mit seinem Kind hausen musste, da man sich keine vernüftige Wohnung leisten konnte? ( Die Maklergebühren waren einfach nicht zu stämmen) Vom Sozialamt wollte man nicht abhängig werden.
    2009 kehrte ich in den Ostteil der BRD zurück. Mein Renteneintrittsalter lag jedoch im Westteil Deutschlands ich erhalte nunmehr den westl. Rentenbetrag, bei jeder Rentenanpassung somit auch den Prozentsatz der in diesem Teil gilt. Jedoch, ist nunmehr mein Umrechnungsfaktor seit 2009 zur Bemessungsgrenze nach Ostniveau Fazid, seit 2009 fehlen mir all monatlich 100,-€ im Geldbeutel.
    Widerspruch begründet die RV mit dem Worten, ich lebe jetzt in dem Teil Deutschlands in welchem der Lebensstandard noch niedriger liege. Rentenerhöhungen im Ostteil in den letzten Jahren wiesen einen höheren Prozentsatz aus. Wie kann also mit zweierlei Maß gemessen werden?
    Das verstehe wer will, ich habe für meinen Teil kein Verständnis hierfür. Ost und Westdeutschland sind nach 19 Jahren BRD immer noch nicht zusammengewachsen!!!!
    Mit um den Worten von „Theo Lingen“ zu sprechen…………..TRAURIG, TRAURIG

    Wann bekommt die Politik dies endlich in den Griff……als sich nur auf den Rücken der Rentner…..die Taschen voll zu stopfen?

    Es besteht dringender Handlungsbedarf, wenn es so weiter geht, erhalten nicht nur unsere Enkelkinder, sondern schon unsere Kinder keine Rente mehr, weil die Kassen bereits leer sind!!!!

    Antwort

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