Neulich im Hotel: Ausweis vorlegen

Von | 20. Dezember 2015

Tagtäglich überschreiten tausende von Flüchtlingen ohne Papiere unsere Grenzen und werden nicht einmal registriert. Glaubt man der aktuellen Tagespresse, sollen sich schon über 200.000 derartige Personen in unserem Land aufhalten. Damit werden Sicherheit und Gesetze der Bundesrepublik Deutschland jeden Tag mit Wissen des Bundesinnenministeriums und von Frau Kanzlerin Merkel außer Kraft gesetzt. Ohne Konsequenzen!

Bislang musste ich so gut wie nie in einem Hotel als deutscher Staatsbürger (und als solcher mittels Aussprache und Aussehen zu erkennen) einen Pass oder einem Personalausweis vorlegen. Neulich in Baden-Württemberg war das anders, obwohl man mich im dortigen Hotel aufgrund regelmäßiger Aufenthalte persönlich kannte und der ausgefüllte Meldezettel schon vorlag. Auf meine Anfrage hieß es “seit 1. November gilt ein neues bundesweites Meldegesetz und wir müssen jeden Gast amtlich überprüfen”. Hier ein offizieller Link vom Freistaat Bayern, der dies bestätigt. 

Man darf sich über unseren “Rechtsstaat” nur noch wundern: Im Kleinen penibel – im Großen werden Gesetze und Vereinbarungen je nach Belieben ausser Kraft gesetzt. Siehe “No-bailout-Regeln” der Euroländer, Schengen-Abkommen, Dublin-Vereinbarung, “Quantitative Easing” (grenzenloser Schuldscheinkauf) der EZB,  u. s. w…

 

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