Angela Merkel – und “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern”

Von | 20. Dezember 2015

“Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion in die rechtsextreme Ecke zu rücken. Nur weil wir im Zusammenhang mit der Zuwanderung auf die Gefahr von Parallelgesellschaften aufmerksam machen. Das, liebe Freunde, ist der Gipfel der Verlogenheit. Und eine solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Deswegen werden wir auch weiter eine geregelte Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung fordern.” 

Wer, glauben Sie, hat sich zu diesem Satz hinreißen lassen? Victor Orban? Marine LePen? Ein Vertreter der AfD? Horst Seehofer oder Peter Gauweiler? Nein, niemand davon. Es war – ja, Sie lesen richtig! – niemand anders als Angela Merkel- Und zwar am 1. Dezember 2003, auf dem CDU-Parteitag in Leipzig – damals noch in der Opposition. 

Aus: Smart Investor, Heft 11, 2015, S. 3. 

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