Seminar zur Vorbereitung auf den Ruhestand im März 2015

Infos zu Seminar und AnmeldungAm  25./26. März 2015 findet wieder das zweitägige Seminar Erfolgreiche Vorbereitung auf den Ruhestand - Wenn das Wochenende 7 Tage hat mit Herb Stumpf in Iphofen statt.

“Wie man ins Berufsleben einsteigt, das sagt einem jeder. Wie man da aber wieder herauskommt, wie man aufhört, das sagt einem keiner”. Dieser Satz von Herb Stumpf in “Ausstieg mit Mitte 50” und Autor von “Wenn das Wochenende 7 Tage hat“, wird häufig zitiert, weil er die Probleme in dieser Situation auf den Punkt bringt. 

Die meisten Menschen gehen in Rente oder Pension mit Illusionen und wenig Vorbereitung. Dabei sind Klarheit über die Altersfinanzierung und die seelisch-geistigen Herausforderungen für “das Leben nach dem Beruf” Voraussetzung dafür, dass die späteren Jahre keine Enttäuschung, sondern als Freude und große Chance wahrgenommen werden können. 50PlusConsulting hat seit 2003 hunderten von Menschen bei diesem Schritt in einen neuen Lebensabschnitt erfolgreich und zielsicher Klarheit verschafft.

Klicken Sie bitte hier für Details zu Inhalt des Seminars und Themenübersicht. Profitieren Sie von der reichhaltigen Erfahrung des Seminarleiters und den individuellen Anregungen der anderen Teilnehmer/innen. Hier geht´s zur Anmeldung. Bei Fragen nutzen Sie bitte das Kontaktformular.

Maximal 10 Teilnehmer/innen.

Tagungsort: Zehntkeller in Iphofen (bei Würzburg).

Kosten: Seminar = 420 € + MwSt / Teilnehmer + ca. 250 € Unterbringung und Vollpension. Beinhaltet ist ein Exemplar des Buchs “Wenn das Wochenende 7 Tage hat”  von Herb Stumpf.

Hinweis: Zahlreiche Firmen übernehmen die Kosten für dieses Seminar auf Anfrage beim Vorgesetzten oder in der Personalabteilung.

Anreise bitte am Vorabend (Dienstag, 24. März 2015) einplanen.

30. Juli 2014

Rentenerhöhung vom 1. Juli 2014: zu früh gefreut!

Zum 1. Juli 2014 wurden die Renten “großzügig” erhöht. Im Westen um 1,67 % und im Osten um 2,53 %. Zum 1. Januar 2015 soll dafür laut Bundesministerium für Gesundheit der Beitrag zur Pflegeversicherung von 2,05 auf 2,35 % steigen (Kinderlose: jeweils + 0,25 %!). Achtung: Die Beiträge zur Pflegeversicherung zahlt der Rentner in voller Höhe (anders als die der KV)!

Betrachten wir dies in realen Zahlen, so sieht es wie folgt aus: Bei einer West-Rente von 800 Euro stieg diese zum 1. Juli 2014 um 13,55 Euro. Aufgrund der angekündigten Erhöhung der Pflegeversicherung bleiben zum 1. Januar davon jedoch nur noch 9,55 Euro – das sind minus 20 % der Erhöhung. Im Osten war bei einer gleichen Rente die Erhöhung 20,24 Euro, im Januar gehen davon 4,54 Euro an die Pflegeversicherung – oder  davon 13,5 %. 

In welcher Höhe es Sie persönlich trifft, können Sie anhand dieser Daten selbst ausrechnen. 

Übrigens: Die Prognosen für die Rentenerhöhung 1. Juli 2015 sehen mau aus. Mütterrenten und Rente mit 63 werden laut gültiger Rentenformel das mögliche Rentenplus um etwa 1,4 % mindern, weiß man schon heute. Und damit dürfte kaum noch ein Plus heraus kommen, wahrscheinlich eine schwarz-rote Null! Erst 2017 sind dann wieder Bundestagswahlen. Da wird es dann wieder ein echtes Plus geben: Damit Sie wieder die schwarz-roten  Nullen wählen, – oder vielleicht doch wieder die gelben, – möglicherweise zusammen mit den grünen Nullern. Am besten alle Nullen bunt gemischt. Null + null bleibt eben doch null. Gell! (süddeutsch für im Norden “Näch”!).

28. Juli 2014

Rentenniveau scharf nachgerechnet

Nach neuesten Zahlen der DRV (Deutsche Rentenversicherung) erhielt ein West-Rentner, der 2013 in den Ruhestand ging, eine Netto-Rente von 913 Euro. Eine Frau 505 Euro. Bei den Bestandsrentnern erhielt der Mann im Schnitt netto 1003 Euro und die Frau 508 Euro (Auszahlbetrag).

Das mittlere Bruttoarbeitseinkommen lag 2013 bei 2.960 Euro.  

Addieren Sie zu den Netto-Renten etwa 10% für die Abzüge der Kranken- und Pflegeversicherung und Sie haben die Brutto-Renten – also etwa 1.004 Euro beim männlichen Neurentner, bzw. 559 Euro für die Frau. Nun addieren wir Mann + Frau und teilen durch 2 => ergibt eine durchschnittliche Mann/Frau-Rente von 781 Euro. Wir sind großzügig und runden auf (davon ausgehend, dass es weniger weibliche Rentner gibt als Männer) und erhöhen auf ca. 850 Euro durchschnittliche Rente (Neurentner). 

Jetzt teilen wir 850 Euro durchschnittliche Brutto-Rente durch das Bruttoeinkommen 2013 (2.960 Euro) und stellen fest, dass der Neurentner im Durchschnitt gerade noch 28,72% des derzeitigen durchschnittlichen Bruttoarbeitseinkommens erhält! Großzügig gerundet: 30%!!! (Dieses sog. Rentenniveau für die Bestandsrentner/innen können Sie selbst errechnen).

Was sagt uns das? Es wird von der Politik immer behauptet, dass das “Rentenniveau” auf 40% des letzten Arbeitseinkommens sinken wird.   => Wie bitte?! (Derzeit soll es irgendwo um die 50% liegen…).

Und wie sieht es bei den Beamten aus? Antwort: etwa 72% des letzten (!) Bruttogehalts nach 40 Dienstjahren (dazu auch der Artikel unten). 

=> Reaktion des deutschen Michels und der Michaela? Sie schweigen. Wie bei den meisten Themen, die sie direkt betreffen! Und wählen zuverlässig stets die gleichen Parteien, – brav den deutschen Massenmedien folgend…

26. Juli 2014

Pensionäre immer reicher – Rentner immer ärmer

Aufgeschreckt durch neue Zahlen des Bundesamts für Statistik konnte man am 24. Juli 2014 so oder ähnlich betitelt in verschiedenen Tageszeitungen interessante Fakten über die Privilegien deutscher Beamten lesen. Hier ein Auszug aus den Nürnberger Nachrichten:

Pensionäre immer reicher:

Auf 298 700 Euro pro Haushalt beläuft sich das Nettogesamtvermögen der Beamten im Ruhestand. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervor. Sie toppen damit nicht nur Rentner, die weniger als die Hälfte haben, sondern auch Selbstständige (257 500 Euro). Auch die Zuwächse fallen deutlich höher aus als im Schnitt.Insgesamt stieg das Vermögen der Pensionäre pro Haushalt von 2008 bis 2013 um satte 21,6 Prozent. Rentner mussten sich dagegen mit einem mageren Plus von 2,7 Prozent begnügen. Die Gründe liegen für den Bund der Steuerzahler auf der Hand. “Die Pensionen haben in den vergangenen Jahren im Vergleich zu den Renten kaum Kürzungen erfahren. Pensionäre in Deutschland sind eine privilegierte Gruppe.”(…)
 
Die FAZ schreibt unter dem Titel Reiche Beamte und veröffentlicht zur Vermögensverteilung mit den entsprechenden Zahlen aufschlussreiche Grafiken. 
 
Die Wirtschaftswoche titelt gar “… Reich-reicher-Pensionäre“. Unbedingt lesen – und sich ärgern! Und dann Neiddiskussion (dümmstes Wort aller Zeiten zum Zweck der Vertuschung!) oder besser: Fairnessdiskussion beginnen! 

26. Juli 2014

Neue Rente mit 63 nach 45 Berufsjahren möglicherweise verfassungswidrig

Die “Ausnahme von der Ausnahme” im neuen Gesetz für die vorgezogenen Rente nach 45 Jahren verstößt möglicherweise gegen das Grundgesetz – nach einem Gutachten des Bundestags. Und zwar geht es um die  Auflösung des Arbeitsverhältnisses in den letzten 2 Jahren vor Rentenbeginn entweder aufgrund einer betriebsbedingten Kündigung oder durch Insolvenz, bzw. durch vollständige Geschäftsaufgabe des Arbeitgebers. Im letzterem Fall (Insolvenz) wird die Arbeitslosigkeit zu den 45 Jahren angerechnet, im ersten Fall – nach derzeitiger Regelung – nicht. Lesen Sie bitte selbst hier in der SZ vom 9. Juli 2014.  

Bemerkung: In jedem Ministerium sitzen, wie man weiß, Unmengen von verbeamteten und damit ordentlich bezahlten Juristen. So auch im Bundesarbeitsministerium der Frau Nahles. Warum, so stellt sich die Frage, fällt diesen Damen und Herren ein derartiger Widerspruch nicht selbst auf. Mit einiger Sicherheit darf man behaupten, falls es um ihre üppige Beamtenpension ginge, würden sie sehr wohl und äußerst genau hinschauen!

10. Juli 2014